Welcher Bauer sät Weizen, wenn er Gerste ernten möchte? Oder welcher Hobby-Gärtner Tulpen, wenn er lieber Rosen haben mag? Dennoch soll es Menschen geben, die sich über ihre Ernte wundern, obwohl sie selbst für die Saat zuständig waren.
Ich rede hier von den Auswirkungen unseres Denkens. Unser Denken hat enormen Einfluss auf unsere Lebensqualität. Und darauf, wie sich die Dinge so entwickeln. Wer ständig negativ denkt, braucht sich also nicht wundern, wenn er genau das erntet, Negatives. Denn unsere Gedanken, Haltungen, Erwartungen und Einstellungen beeinflussen unser Reden und schließlich unser Verhalten. Und so überrascht es nicht, wenn wir schließlich die Ernte einfahren, die wir unlängst gesät hatten. Was tun?
Die Bibel sagt es schlicht und deutlich in Römer 12, 2 (Amplified Bible):
„… but be transformed (changed) by the [entire] renewal of your mind [by its new ideals and its new attitude]…“
Erfolgreiches Change-Management startet also im Kopf. Wer sein Denken auf positive Bahnen lenkt, gleicht somit einem Bauern, der weiß, wie er seinen Boden zu beackern hat, damit Gutes darauf wachsen kann: Er schützt vor negativen Einflüssen von Außen, nährt die Erde mit dem, was sie braucht und schließlich pflanzt er, was er ernten möchte. Er akzeptiert kein Unkraut, sondern entfernt es mitsamt aller Wurzeln.
Wenn wir Sorgen, Befürchtungen und negative Erwartungen in unserem Denken wild wuchern lassen, wird es Zeit für Gottes Change-Managment! Lassen wir unser Denken von IHM erneuern. Fangen wir an, statt negativen Erwartungen, Gottes Zusagen zu kultivieren! Reissen wir unkrautartige Gedankengänge mitsamt der Wurzel aus und lassen unseren Gedankenboden von Gott fruchtbar und nutzbar machen. Dann finden SEINE Zusagen und Vorstellungen für unser Leben Raum – in unserem Denken, Reden und Verhalten. Und wir werden ernten, was wir gesät haben: gute Frucht.

