Archiv für März, 2009

Warum das Feuer manchmal nur schwer brennt

Veröffentlicht in 1 mit Tags am 24 März, 2009 von julinez

Neulich habe ich gelernt wie man in einem Kachelofen Feuer macht. Meine Eltern waren einige Tage verreist und da ich mir in unserem Haus im Schwarzwald Nichts abfrieren wollte, hab ich mich ins Zeug gelegt. Ganz schöner Act so einen Kachelofen zum Glühen zu bringen. Aber auch n Spaß – vor allem wenn das Feuerchen dann knistert und das ganze Haus sich mit muggeliger Wärme füllt!

Wichtiges Prinzip beim Kachelofen-Anfeuern ist: alte Asche entfernen. Das heisst, dass die Asche vom Vortag erstmal weggeschafft werden muss. Sonst geht da gar nichts. Alte Asche hindert das neue Feuer am Auflodern und es besteht keine Chance irgendwas anzufachen.

Das „Alte-Asche-Entsorgen“-Prinzip lässt sich auf alle möglichen Lebensbereiche übertragen:  auf Beziehungen, Ziele, Träume oder Aufgaben. Denn manchmal ist einfach die Luft raus und wir fragen uns, wo das Problem liegt. Mein Kachelofen-Erlebnis und eine Predigt haben mir da geholfen: manchmal muss erst die alte Asche raus, sonst wird das nichts mit dem Feuer - mit der Leidenschaft und Hingabe. Auf altem Schrott, lässt sich nichts Neues aufbauen. Aufstrebendes wird im Keim erstickt. Und man wundert sich, was denn aus den hellen Flämmchen geworden ist. Ganz einfach: sie sind in am alten Kram erstickt.

Wie man „alte Asche“ loswird? Das kann ganz unterschiedlich aussehen. Bei unserem Kachelofen geht das so: man rüttelt kräftig an einem Zug, der die Asche nach unten in ein Auffangbehältnis befördert. Dann wird diese Schublade herausgenommen und entsorgt. Übertragen kann das also bedeuten, dass man sich Vergangenes erstmal genau angucken und daran rütteln muss, um zu sehen, was davon alt ist und entsorgt gehört.  Und dann heisst es den Müllbehälter entleeren und sich von Altem trennen. 

Alte Asche entsorgen kostet Kraft. Genau wie bei meinem Kachelofen. Aber es ist eine Grundvoraussetzung wenn man Feuer entfachen möchte! Wenn also das Feuer mal nicht (mehr) brennen will: nach alter Asche suchen und sie getrost in die Tonne kloppen. Wäre ja auch dumm sie zu behalten. Lieber neues Feuer lodern lassen!

„Suche Stress!“

Veröffentlicht in 1 am 20 März, 2009 von julinez

Für meine Diplomarbeit suche ich alles rund ums Thema „Stress von Studenten“ – Herausforderungen, Lebenszufriedenheit, gesundheitsrelevante Verhaltensweisen, Beschwerden usw. Vor allem auch  zur Thematik „Bachelor – Ja oder Nein?!“.

Wer also in den kommenden Tagen und Wochen (zufällig) über interessante Artikel, Stories, Personen oder Vorträge stolpert: gerne bei mir melden! Danke!

Buchempfehlung: „THE SHACK“

Veröffentlicht in 1 mit Tags am 9 März, 2009 von julinez

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  • „THE SHACK is the most absorbing work of fiction I’ve read in many years. My wife and I laughed, cried, and repented of our own lack of faith along the way. THE SHACK will leave you craving for the presence of God.“ – Michael W. Smith, recording artist
  • „This book has the potential to do for our generation what John Bunyan’s Pilgrim’s Progress did for his. It’s that good!“ – Eugene Peterson
  • „Brilliant! One of the most faith-enhancing books I have ever read.“  – Bear Grylls
  • „This is the most heart-warming inspirational story I have read in decades. If you only read one book in the next year… read  THE SHACK.“ – J. John

Content

„Mackenzie Allen Philip’s youngest daughter, Missy, has been abducted during a family vacation and evidence that she may have been brutally murdered is found in an abandoned shack deep in the Oregon wilderness. Four years later, in the midst of his Great Sadness, Mack receives a suspicious note, apparently from God, inviting him back to that shack for a weekend.

Against a better judgement he arrives at the shack on a wintry afternoon and walks back into his darkest nightmare. What he finds there will change Mack’s world forever.

… THE SHACK wrestles with the timeless question, ‘Where is God in a world so filled with unspeakable pain?’ The answers Mack gets will astound you and perhaps transform you as much as it did him…“.

Alltags-Analogie (Nr. 7): Spice it up!

Veröffentlicht in 1 mit Tags am 3 März, 2009 von julinez

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Samstag hat Murat im Gottesdienst über das Thema „Freundschaft“ gesprochen. Sehr gute Message! Ein Hauptgedanke war, dass Jesus aus der Menge, die um ihn herum war und ihm folgte, sich 12 Leute als enge Freunde ausgewählt hat. 12 Leute, mit denen er eine intensive Freundschaft aufbauen wollte. Eine bewusste Wahl. Er hat das Ganze nicht dem Zufall überlassen, sondern sich konkret für diese 12 Männer entschieden. Nicht etwa nur 2, aber auch keine 40.

Soll heissen: auch wir sind herausgefordert bewusst in gute Beziehungen zu investieren. Herausgefordert, uns bewusst Menschen auszuwählen, mit denen wir intensiv zusammen und unterweg sein möchten. Ich schätze es müssen nicht immer genau 12 sein, aber was deutlich wird ist, dass wir nicht zu 50 Leuten gleichzeitig gute Beziehungen aufbauen können. Dass es aber auch nicht gut tut, immer nur mit den 2 gleichen Leuten abzuhängen. Jesus hatte sich an einem Morgen zum Gebet zurückgezogen und danach seine 12 Jünger ausgewählt. Mit diesem Duzend Männer hat er seinen unmittelbaren Alltag geteilt. Er hat sich offen und verletzlich gemacht. Seine und ihre Träume geteilt. Ein Stück Leben…

Murat sprach mehrmals darüber, dass ein Grund dafür, dass Menschen sich allein oder einsam fühlen sein mag, dass sie sich nicht bewusst Freunde auswählen oder sich für konkrete Freundschaften entscheiden. Man hat hier und da Kontakte, kennt viele Leute, hat vielleicht einen guten Freund/eine Freundin – aber sonst?! „Es braucht eine Entscheidung von dir“ war die Aufforderung.

Passend dazu hat eine Freundin neulich beim Beten das Bild gebraucht, dass Freundschaften „spice up life“.  Als sie das aussprach, dachte ich: Cooles Bild! Freunde sind wie Gewürze, die das Leben reicher, schmackhafter, abwechslungsreicher machen. Und wie bei einem genialen Essen, braucht es im Leben verschiedene dieser Gewürze – kein absoluter overload, aber eine gute Mischung. Auch beim Kochen entscheidet man sich je nach Rezept für eine bestimmte Kombi an Gewürzen. Vielleicht ist es für manchen daher an der Zeit in seinem Leben genauso zu handeln: für die einen mag das bedeuten „Weniger ist mehr“, für andere “Spice it up“!