„Wenn du merkst, dass du ein totes Pferd reitest, steig ab.“ Indianisches Sprichwort
Wie lange man wohl ein totes Pferd reiten kann, bis man merkt, dass es tot ist? Und man sich nicht mehr vorwärts bewegt? Irgendwie seltsame Vorstellung… Ich kann den Indianern aber nur zustimmen – vor allem heute, wo mein Drahtesel seinen Geist aufgab und klar war, dass jeder Wiederbelebungsversuch zwecklos sein würde. Da hilft nur Absatteln.
Vielleicht wäre es ja auch im Hinblick auf das näherrückenden Jahresendes überlegenswert, wo man vom „toten Pferd“ absteigen, sprich Ab- oder Umsatteln, sollte. Ab- oder Umsatteln bezüglich einer speziellen Aufgabe, Verhaltensweise, einem beruflichen Aspekt, einer Beziehung, Zielverfolgung, Erwartung, in irgendeinem Vorhaben… Und sich mal ehrlich fragen: Wo rede ich mir (nur noch) ein, mich vorwärts zu bewegen? Wo ist es möglicherweise an der Zeit, abzusteigen und/oder umzusatteln? Zum Beispiel um frei und offen für Neues zu sein.