Archiv für Juli, 2008

Das richtige Buch zur richtigen Zeit

Veröffentlicht in Gemischtes mit Tags am 30 Juli, 2008 von julinez

Selten hat mir ein Buch so aus dem Herzen und gleichzeitig mitten in dieses hinein gesprochen. Danke an Katrin & Benjamin, die es mir spontan empfohlen und ausgeliehen haben!!

Die Story beinhaltet 13 Gespräche zwischen einem Mann namens Jake und seinem neu gewonnen Freund John. Dieser spricht über Jesus, als hätte er ihn persönlich gekannt. Vieles, was Jake bisher glaubte und für „wahres Christsein“ gehalten hat, wird auf den Kopf gestellt. Nicht zu empfehlen für solche, die tote Rituale mögen, sich keinen lebendigen Gott wünschen oder vorstellen können und Religion einem echten Glauben vorziehen. Wer sich allerdings fragt ob Christ-sein mehr ist, als Religion und Tradition, wer müde ist von manchem „toten“ Gottesdienst und religiösem Rumdümpeln - unbedingt lesen! „So you don’t want to go to church anymore“ inspiriert, verwirrt, fordert heraus und ermutigt. Und das Ganze auf gerademal 191 Seiten :-) Hier noch ein paar Gedanken aus dem Buch als Appetizer:

„The house of God is not a church building.“

„You don’t GO to church, you ARE the church.“

„Jesus didn’t leave us with a system; he left us with a spirit. A guidance instead of a map.“

„Encouraging others on their journey is not the same as conferring them to my standards.“

„Seeing through things doesn’t always mean being against them.“

„Appearance is not the same than reality.“

„Stop ’should’-ing yourself and others. “ „Stop trying to act like a Christian.“

„The freedom to struggle and the freedom to be honest are key to a real friendship.“

Juli 2008

Veröffentlicht in 1 mit Tags am 18 Juli, 2008 von julinez

Während ich am Schreibtisch sitze und auf mein Regal mit meinen diesjährigen Geburstagsgrüßen blicke, wandern meine Gedanken gen Norden…

An den Norddeich, wo gerade in diesen Minuten eine Beerdigung stattfindet. Und auch wenn es etwas seltsam klingen mag: eigentlich wäre ich jetzt lieber dort. Lieber dort, wo ein Freund um seine Mutter trauert, die diese Woche bei einem Autounfall ums Leben kam. Lieber dort, um mit ihm zu trauern, um mit zu leiden, mit zu fühlen, um zuhören zu können und, wo möglich, Unterstützung zu bieten.

Selten wie im Jahr 2008 habe ich meinen Geburtstag als solchen Emotionsmix erlebt: Freude über Menschen, die an mich denken, anrufen, Glückwünsche senden, vorbeikommen - aber mitten in all dem, die Betroffenheit und tiefe Trauer, die meine Gedanken beständig gen Norden wandern lassen. Noch nie hatte zwischen meiner Geburtstagspost auch eine Traueranzeige gelegen.

Natürlich weiß ich, dass es an jedem Tag im Jahr 2008 – und an jedem Tag davor und danach – Freude und Leid auf diesem Planeten gibt. Doch selten hatte sich meine Wahrnehmung darüber jemals so intensiv vermischt. Noch nie hatte ich eine Geburtstags-SMS von einem Freund bekommen, der gerade die Beerdigung seiner verunglückten Mutter plante.

Tod und Leben. Beides geschieht. Täglich. Auch im Juli 2008. Und dann lese ich in der Traueranzeige von der Überzeugung, der hinterbliebenen Familie. Einer grundlegenden Überzeugung, die für sie gilt. Täglich. Auch im Juli 2008:

„Ich (Jesus) bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt.“ Johannes 11,25

„S.M.A.R.T.“ oder Eigenschaften eines guten Ziels

Veröffentlicht in 1 mit Tags am 13 Juli, 2008 von julinez

Wodurch unterscheiden sich gute Ziele von schlechten? Mal vom Inhalt abgesehen. Schlechte Ziele zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie unpräzise formuliert werden und kaum überprüfbar sind. Globale Formulierungen verhindern häufig die Zielerreichung. Was also kennzeichnet ein gutes Ziel? Das „S.M.A.R.T“-Prinzip kann hier helfen Erreichbarkeit und Umsetzungswahrscheinlichkeit zu erhöhen. Demzufolge besitzt ein gutes Ziel folgende Eigenschaften:

S = Specific (spezifisch, genau – z.B. in der Formulierung)

M = Measureable (messbar, überprüfbar – im Ergebnis)

A = Attainable (erreichbar)

R = Realistic (realisierbar, umsetzungsfähig)

T = Time phased (schrittweise untergliedert/erreichbar)

Wer also kleine und große Ziele im Leben nicht nur träumen sondern auch umsetzen und realisieren möchte, sollte smart genug sein, seine Ziele mal anhand dieser Charakteristika zu überprüfen.

Volxbibel 3.0: Cover-Countdown

Veröffentlicht in 1 mit Tags am 11 Juli, 2008 von julinez

Über verschiedene Bibelübersetzungen und deren Vor- und Nachteile lässt sich lange diskutieren. Demnächst geht eine besonders heiss diskutierte Version an den Start: die Volxbibel 3.0. Dieser Tage läuft nun der Countdown zum Cover-Voting, an dem man sich bis zum 13.7. noch beteiligen kann. Weitere Infos zum Hintergrund und Co. gibt’s auch direkt auf Martins Blog.

Prädikat „Wertvoll“

Veröffentlicht in 1 am 9 Juli, 2008 von julinez

Heute mal ohne große einleitende Worte eine spontane Frage. Versuche nicht all zu lange nachzudenken, sondern möglichst spontan darauf zu antworten.

Auf einer Notenskala von 1(sehr) bis 6 (ungenügend):

„Wie wertvoll bin ich?“

1—2—3—4—5—6 

Was sagt dein spontanes Bauchgefühl? Wie wertvoll bist du? Eher so zwischen 1 und 2 oder eher 5, 6?

Wie wertvoll bin ich? Ist mein Wert „voll“? Oder fehlt da irgendwo was? Interessant finde ich auch: wie sieht das morgen aus? Wird es da die gleiche Note? Was, wenn ich erfahre, dass ich in der Klausur versagt habe? Oder wie war das, als ich beim Vorsingen den Text vergessen hatte? War ich da weniger wert? Wie war das in den letzten Wochen? Oder letztes Jahr um diese Zeit? Welche Note hätte ich mir da gegeben?

Wer oder was entscheidet über meinen Wert?

Ich selbst?

Mein Umfeld?

Meine Abinote?

Meine beste Freundin?

Mein Kontostand? 

Mein nerviger Nachbar? 

Meine Stimmung?

Mein Boss?

Meine Wohnungseinrichtung?

Das gäbe einen wirren Notendurchschnitt. Einen, der nicht viel aussagen würde. Was also ist mein tatsächlicher Wert denn nun?? Wer kann mir sagen was ich WIRKLICH wert – war, bin und sein werde? 

Ich frage in solchen Sachen gerne den Profi. Und der sagt hier vor allem Eins:

„Ich liebe dich.“ Gott (in Die Bibel)

Gott liebt mich. No matter what. Ich mag mich an manchen Tagen super wertvoll fühlen, an anderen nicht. Das ändert Null an der Tatsache, dass ich wertvoll BIN. Bei Gott gibt es keine Skala, kein Schwanken je nach Performance oder Tagesform. Bei Ihm gibt es nur einen Wert den er mir als Prädikat zuspricht: die 1.